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Förderungen im Tierheim Beuern durch die Stiftung Hessischer Tierschutz

1. Zaunerneuerung

Das Projekt beinhaltete die Erneuerung und Erhöhung der Zaunanlage einschließlich eines Überkletterschutzes zur Sicherung der Quarantäneflächen sowie die Errichtung von Schleusen durch anbringen von schwenkbaren Gittern in der Zuwegung zu den Ausläufen.

Baubeginn ist der 26.11.2016 gewesen und Bauende war der 17.12.2016

Der Bau der Zaunanlage wurde für zwei Bereiche geplant. Die vorhandenen Zaunanlagen sollten zurückgebaut und durch neue Zäune mit Überkletterschutz (abgewinkelte Zaunenden) ersetzt werden.

Insgesamt waren 71,0 lfdm Zaun, 4 einflügelige Türanlagen mit 1,0 m Breite sowie 3 zweiflügelige Toranlagen mit 2,5 m Breite geplant.

Zur Vorbereitung der Baumaßnahme wurden Garten- und Landschaftsarbeiten sowie Gehölzschnitt als Verkehrssicherungsmaßnahme und zum Gebäudeschutz mit Ehrenamtlichen in Eigenleistung durchgeführt.

Im Zuge der Ausführungsplanung wurde klar, dass durch den zusätzlichen Einbau eines Zaunbereiches von 14,5 lfdm Zaun und Türen sich eine weitere Schleuse ergeben würde.

Dabei wurde darauf geachtet, dass das Handling im täglichen Tierheimbetrieb sowie die Sicherstellung der Begeh- und Befahrbarkeit der angrenzenden Bereiche erhalten bleibt.

Durch diese Maßnahme wurde der Quarantäne-Wiesenauslauf komplett mit Schleusen abgeschottet.

Insgesamt wurden 85,5 lfdm Zaun verbaut. Zur Einzäunung der Beton-Quarantänefläche wurden auf drei Seiten insgesamt 28,5 lfdm Zaun mit einer Höhe von 2,23 m und abgewinkelten Zaunenden verbaut.

Weitere 21 lfdm Zaun mit einer Höhe von 2,03 m und abgewinkelten Zaunenden wurden entlang des Hauptgebäudes und zum Schließen der Beton-Quarantänefläche verwendet (auf einem Sockel montiert für höhengleichen Zaunabschluss). In diesem Bereich wurden zusätzlich 2 Schwenkgitter als Schleusenmodule angebracht.

Für die Errichtung der Schleusenzäune zum Quarantäne-Wiesenauslauf wurden 36 lfdm Zaun mit einer Höhe von 2,03 m verbaut.

Zur besseren Begehbarkeit und zur Überwindung eines Höhenabschnittes wurden 6 Beton-Blockstufen verarbeitet.

Die beiden Schwenkgitter ergeben in Verbindung mit den verbauten Türelementen 6 Klein-Schleusen, die in unterschiedlicher Kombination genutzt werden können. Dies ermöglicht einen sicheren Umgang mit gefährlichen oder sich in Quarantäne befindlichen Hunden und verbessert die Arbeitssicherheit für die Mitarbeiter um ein Vielfaches.

Durch die Maßnahme haben sich zwei Quarantänebereiche ergeben – einer mit ca. 90 m² (Betonfläche) und einer mit ca. 300 m² Fläche (Wiesenauslauf) außerhalb des Gebäudes.

Zaun1Zaun2Zaun3Zaun4

Das Projekt war uns schon lange ein besonderes Anliegen, damit sich Hunde unter strengen Quarantänebedingungen tierschutzgerecht entwickeln können. Ohne diese Quarantäneausläufe müssten die Hunde ihre Quarantänezeit überwiegend isoliert von der Außenwelt und frei von Umweltreizen in Innenzwingern verbringen. Auch ist es so möglich, unsere Arbeit im Sinne des Schutzes für Mensch und Tier effizient und ohne unnötige Gefährdung nachzugehen.

Die Umsetzung der Maßnahme wäre, wenn überhaupt, für uns in den kommenden Jahren nur schwer möglich gewesen wäre. Die Unterstützung mit einer Fördersumme von 10.100 Euro erlaubte es uns nun, einen neuen Zaun für unsere Außenquarantäne anzuschaffen.

 

2. Tierarztbehandlungen

Individuell nach Krankheitsbild und Diagnose wird im Tierheim Beuern für jedes einzelne Tier entschieden, welche Tierklinik oder welcher Facharzt aufgesucht wird. Aber auch Tierheilpraktiker und Physiotherapeuten werden bei Bedarf in die Behandlungen mit einbezogen. 

Der Verein verfügt über einen Betreuungsvertrag mit der Kleintierpraxis Dr. med. vet. Ulrich Paul Für Behandlungen, die in Abwesenheit unserer Vertragstierarztpraxis, bei Notversorgungen nach Unfällen oder für spezielle Behandlungen stattfanden, haben wir weitere Tierarztpraxen und Tierkliniken in Anspruch genommen.

Die tiermedizinische Analytik/Diagnostik erfolgte durch verschiedene Labore.

Es wurden überwiegend Hunde und Katzen aufgenommen, versorgt sowie tierärztlich behandelt. Vögel, Kleintiere und Exoten wurden durch bestehende Kooperationen an andere Tierschutzvereine weitergegeben.

Die Behandlungen umfassten:

  • Grundversorgung (Impfung, Entfernung von Ekto- und Endoparasiten)
  • Augen- und Katzenschnupfenbehandlungen
  • Unfruchtbarmachung (Kastrationen)
  • Kennzeichnung mit Tierchip und / oder Tätowierung
  • Unterstützung / Übernahme von Tierarztkosten für Mittellose
  • Operationen und Therapien von Unfalltieren
  • Chronische Schmerzbehandlungen (z.B. Goldimplantation)

Die Förderung der Tierarztkosten mit 20 % durch die Stiftung Hessicher Tierschutz ergab finanzielle Ressourcen, die zur Verbesserung und Ausbau der Tierunterkünfte, Instandhaltung der Tierheimanlage sowie beim Arbeits- und Gesundheitsschutz Verwendung fanden.

Das Tierheim Beuern bedankt sich sehr herzlich bei der Stiftung Hessischer Tierschutz für diese großartige Unterstützung im Betriebsjahr 2016.

Tier des Monats

Ricki

 

Not -"Fell"

Hundepension


 

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