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Chivago

Dobermann, geboren am 27.10.2011, verstorben am 30.07.2019

Wir hatten gehofft, schreiben und erzählen zu können, dass wir für unseren geliebten Chivago ein schönes, neues Zuhause gefunden haben – leider verläuft das Leben oft anders als gedacht.

Am Dienstag wurde Chivago von den Tierpflegern apathisch in seinem Zwinger vorgefunden und sofort in die Tierklinik gebracht...Diagnose: Magendrehung und sofortige Operation.

Die Operation verlief gut und wir waren vorsichtig optimistisch, dass Chivago es schafft, doch leider erholte er sich nicht von der Narkose und wurde spät abends nach Absprache gehen gelassen, da sich sein Zustand wieder zunehmend verschlechterte.

... Er war immer ein fröhliches Kerlchen mit vielen liebenswerten Flausen im Kopf.

Vom ersten Tag an, als er in einem relativ schlechten Zustand, mit Milbenbefall, einer tiefliegenden und großflächigen scheinbar chronischen Entzündung in der Unterhaut, der Schnauzenoberfläche und Übergewicht, zu uns kam, zeigte er sich von seiner besten Seite.

Er brachte die darauf folgenden Behandlungen ohne große Probleme hinter sich - ihm wurde die Nase vom Waschlappen mit der antiseptischen Seife oder der Salbe weggestreckt, da wurde beim Baden mal gejammert und dann kamen die Fragen in den schon leeren Futternapf nach der Fütterung und der Muskelkater nach den ersten Tagen in unseren Ausläufen wurde mit Jammermiene hingenommen, denn er war bei ihn liebenden Menschen gelandet, bei denen man sich auch mal auf den Schoß legen konnte, wenn auch nur mit dem Brustkorb.

Nach einigen Tagen zeigten sich bei ihm Schwellungen und Schmerzzustände in den Vorderpfoten. Akute Entzündungsherde, durch Bakterien hervorgerufen, die vermutlich über Mikrorisse in den Krallen in die betroffenen Zehen eindringen konnten. Schließlich wurden ihm zwei Zehen amputiert. Das hieß weitere, tägliche antiseptische Behandlungen an den Füßen und das Tragen von Verbänden.

Chivago hat diese Zeit des "ständig umsorgt werden" sichtlich genossen, war aber auch glücklich, wenn er unter Aufsicht mit den Privathunden oder im Auslauf toben durfte, als die Füße wieder abgeheilt waren.

Er hat sich zum Beispiel gut mit Leeroy angefreundet, mit dem er auf dem Hof spielte, sich selbst austestete oder mit ihm zusammen andere Hunde umstellt hat. Außerdem hat er auch mit Line die letzte Zeit zusammenleben können, was ihm die Zeit vereinfachte, wenn er keinen Menschen um sich hatte.

Warum?!  Warum ist das passiert? Wie hätten wir das verhindern können? Was hätten wir anders machen können? Wie können wir sowas in Zukunft verhindern?

Diese Fragen gehen uns seit Chivagos Magendrehung und seinem Verlust jeden Tag durch den Kopf, doch eine Antwort darauf gibt es leider nicht, denn die eigentliche Ursache der Erkrankung ist wissenschaftlich nicht eindeutig nachgewiesen.

Wir haben den kleinen Trost, dass er noch am Sonntag davor mit Leeroy und Baghira über den Hof getobt ist, im Beisein von Menschen, die er geliebt hat, an denen er sich mal hier und mal da die Nase schubbern durfte und auch wieder mit Leeroy einen Wettstreit im "übers Gras rutschen" ausfechten konnte.

Chivago musste in seinem früheren Leben viel erleben, nicht nur gute Sachen, und hat hoffentlich für sich viele schöne Erinnerungen aus der Zeit bei uns behalten, die er mit uns in Verbindung bringt.

Wir werden unseren kleinen Schönwetterhund mit seiner dauerhaften Fröhlichkeit sehr vermissen und hoffen, dass es ihm jetzt irgendwo besser geht – vielleicht springt er jetzt auch irgendwo mit anderen Hunden über eine große Wiese und freut sich weiterhin seines Lebens.


Chivago, der kleine Prinz, befindet sich seit 19.02.2019 bei uns.

Er ist ein junggebliebener, liebevoller und verschmuster Dobermann.

Bisher hat er viele eher unangenehme Seiten des Lebens kennengelernt und blüht bei uns erst so richtig auf.

Er zeigt sich Fremden (meist Männern) gegenüber immer offener und freundlicher, im allgemeinen Umgang zeigt er sich sehr sensibel und bemüht, den Körperkontakt aufrecht zu erhalten. Egal in welcher unangenehmen Situation.

Im Kontakt mit ihm bekannten Menschen lässt er vieles mit sich machen und geht auch gerne und willig mit ihnen spazieren, wobei sein Augenmerk eher auf dem anschließenden, ausgiebigen Kuscheln liegt.

An der Leine verhält er sich anderen Hunden gegenüber sehr offensiv, will Eindruck bei den Artgenossen schinden und zeigen wie groß er ist. Sobald er aber die Möglichkeit bekommt in direkten Kontakt mit demjenigen zu treten, sind diese Macho-Allüren vergessen, wenn er bemerkt, dass er mit dem Verhalten nichts erreichen konnte.

Im Freilauf zeigte er sich bisher verträglich und unkompliziert mit neuen Bekannten.

In der Vergangenheit hat er das Zusammenleben mit anderen Hunden und zumindest einer Katze kennengelernt und zeigte sich auch da eher unproblematisch im Haushalt.

Den Kontakt zu Kindern oder auch das reine Zusammenleben mit ihnen hat er nie kennengelernt, allerdings kann man sich vorstellen, dass er in einem Haushalt mit älteren Kindern (ab 14) zurechtkäme, sofern man ihm die nötigen Grenzen für ein Zusammenleben mit mehr als nur einer Person aufzeigt.

Chivago möchte in allen Situationen am liebsten so nah wie möglich an den von ihm ausgesuchten Menschen sein, egal ob beim Auto fahren oder wenn er mal ein paar Stunden im Büro verbringt. Hier zeigt sich auch seine Liebe zum Körperkontakt, mit dem Menschen am stärksten, denn wenn er die Möglichkeit dazu hat, krabbelt er nur zu gerne auf den Schoß seiner geliebten Person und lässt sich in den Arm nehmen.

Ob er Alleinebleiben kennengelernt hat, wissen wir nicht sicher. Wenn er hier "seine Menschen" hört, kommt es häufig vor, dass er mit Jaulen und Jammern beginnt und so schnell auch nicht wieder aufhört. Sicherlich kann er dies noch lernen.

Chivago hat als Junghund eine Leinen- und Maulkorbpflicht auferlegt bekommen, nicht gleichzusetzen mit der Auflage eines Wesenstests, die auch nach der Vermittlung weiter bestehen bleibt. Um Chivago zu führen, ist kein Sachkundenachweis nötig und es fällt keine erhöhte Hundesteuer an. Er ist nicht als gefährlicher Hund gelistet.

Außerdem hat er uns gezeigt, wie gut er darin sein möchte, Maulwürfe und Wühlmäuse in unseren Ausläufen dingfest zu machen, indem er der Geruchsspur durch die Grasnarbe gefolgt ist ;-) .

Sollten Sie also auf der Suche nach einem etwas zu groß geratenen Schoßhund sein oder wir Ihr Interesse geweckt haben: Melden Sie sich bei uns oder kommen während unseren Öffnungszeiten vorbei.

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